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Gemeinde Mertert übt sich im Stillstand. Jahreshauptversammlung 2009 der DP-Sektion Mertert/Wasserbillig
Kürzlich fand, in Anwesend der DP-Ostkandidaten; Gilles Baum, Michel Gloden, André Hartmann, Maggy Nagel, René Sertznig, und Carlo Wagner, die Jahreshauptversammlung der DP-Sektion Mertert/Wasserbillig im „Café Kundel „ in Mertert statt.
Positives Wahlresultat erzielen.
Sektionspräsident Armand Jaminet, auch Kandidat bei den Landeswahlen, zeigte sich erfreut über die zahlreiche Mitgliederanwesenheit und die Präsenz aller Wahlkandidaten. Dies wäre der Beweis für einen engen Kontakt zur DP-Wählerschaft. Für ihn selbst war es, politisch gesehen, ein bewegtes Jahr gewesen. Nach der Wahl zum Vorsitzenden der Sektion, erfolgte die Mitgliedschaft in den DP-Regionalvorstand. Anschließend die Wahl in die Parteiführung und schlussendlich einen Listenplatz im DP-Bezirk Osten bei den kommenden Landeswahlen. Er freue sich auf die Herausforderung und er ist überzeugt, dass die Demokratische Partei am 07.Juni 2009 ein gutes Wahlresultat im Osten sowie landesweit erzielen wird.
Gilbert Peusch, in seiner Eigenschaft als Sekretär, legte einen umfassenden Aktivitätsbericht vor. So traf der Vorstand sich zu acht Sitzungen und zwei Ausgaben des DP-Informationsorgans „ Déi aaner Kloock „ in denen die DP-Opposition ihre Standpunkte darstellte, wurden an sämtliche Haushalte der Gemeinde verteilt. Im Jahresverlauf nahm der Präsident an mehreren Sitzungen des Regional- und Nationalvorstandes teil und folgte einer Einladung der FDP-Trier zum Neujahrsempfang. Fränk Hansen, der Ende des vergangenen aus beruflichen Gründen den Gemeinderat verließ, wurde durch Karin Bechtold ersetzt.
Kassenwart Paul Faber berichtete über eine gesunde Kasse, die Kassenrevisor Emile Paulus bescheinigte. Nachdem die Mitglieder der Entlastung des Schatzmeisters und des gesamten Vorstandes zugestimmt hatten, beleuchtete Armand Jaminet die politischen Aktivitäten der Gemeinde Mertert.
Stillstand und mangelnde Informationspolitik.
Die Majoritätsparteien der Gemeinde Mertert tun sich schwer eine bürgernahe Politik umzusetzen. Wenn es dann doch manchmal der Fall ist, dauert es lange bis zu etwaigen Entscheidungen, die im Nachhinein oftmals nicht umgesetzt werden. Hierzu gibt es genügend Beispiele, auf die man im letzten DP-Informationsorgan „ déi aaner Kloock“ hinwies, so der Präsident.
Auffallend wäre auch, dass bei Gemeinderatsabstimmungen in der LSAP nicht immer Einigkeit besteht, denn einige Räte würden sich des Öfteren enthalten, so z.b. bei der Subvention des neuen Moselschiffs. Die CSV spiele sowieso nur die Rolle des Juniorpartners in der Gemeinde Mertert.
Ankündigungen von zahlreichen Projekten in den jährlichen Haushaltsvorlagen, von denen schlussendlich nur wenige realisiert wurden, beweisen den Stillstand in der jetzigen LSAP/CSV Koalition. Informationspolitik ist für den Schöffenrat
anscheinend ein Fremdwort. So werden wichtige Entscheidungen und Änderungen, außer die Bekanntgabe von Auszügen aus dem Hundereglement und das Einsammeln von Weihnachtsbäumen, dem Bürger entweder überhaupt nicht oder erst Monate später mitgeteilt.
„ Muselheem „ und keine Ende
Seit Jahren renoviert und werkelt die Gemeinde am „ Muselheem „ Alljährlich genehmigen die Räte zusätzliches Budget für die Fertigstellung. Nur eine Wiedereröffnung, die im Frühjahr vorgesehen war, findet wahrscheinlich erst im Sommer statt, wenn nicht, dann eben im Herbst oder Winter. Die Wiedereröffnung des Aquariums, die Einführung des „ Night Rider „ und die Eröffnung einer Mediathèque waren die wenigen Hauptakzente des vergangenen Jahres.
„ Nei Weeer wielen, - är 7 fir den 7. „
Unter diesem Motto stellten die Kandidaten sich persönlich den anwesenden Mitgliedern der Jahreshauptversammlung vor. Der Ostabgeordnete Carlo Wagner hielt in seinem Rückblick fest, dass CSV und LSAP im Jahre 2005 zwar viel versprachen, aber wenig umgesetzten. Die irrsinnige Entscheidung der europäischen Kommission, in Zukunft landwirtschaftliche Maschinen wegen CO2 –Ausstößen in den Weinbergen nicht mehr einzusetzen, hätte der Wein- und Ackerbauminister als „nicht kompetent“, an den Verkehrs- und Umweltminister weitergeleitet. So kann man sich auch aus der Verantwortung ziehen.
Der Sektionsvorstand der DP-Mertert/Wasserbillig setzt sich zusammen aus: Karin Bechtold, Jacques Bredimus, Paul Faber, Victor Feyder, Eveline Goergen-Grein, Fränk Hansen, Karin Jaffke, Armand Jaminet, Aloyse Kuhn und Gilbert Peusch
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