Demokratesch Partei

Mäertert-Waasserbëlleg

2010 keine regionale Ausstellung in Wasserbillig?
DP Mertert-Wasserbillig fordert Neuorientierung der DEULUX.

Die Demokratische Partei, Sektion Mertert-Wasserbillig, zeigt sich enttäuscht, dass nach Presseberichten, der Schöffenrat der Gemeinde Mertert beschlossen hat, die grenzüberschreitende Gewerbeausstellung DEULUX nicht im August 2010 in Wasserbillig auszurichten. Als offizieller Grund wird ein mangelndes Interesse von Seiten der Aussteller genannt. Schlicht irrealistisch erscheint der DP das Vorhaben, die Ausstellung später im Jahr zu organisieren, da ein Grossteil der Veranstaltung im Freien stattfindet.

Die seit 1988 im Zweijahresrythmus, abwechselnd von der Gemeinde Mertert und der Verbandsgemeinde Trier-Land organisierte Ausstellung, war in ihrer Frühzeit eine willkommene Plattform für regionale Betriebe aus Handel, Gastronomie und Handwerk und bot ein interessantes Angebot für zahlreiche Besucher.

Bei den letzten Ausstellungen wurde jedoch offensichtlich, dass sowohl der Zeitpunkt der Ausstellung als auch die gesamte Ausrichtung und die Organisationsstruktur in Frage gestellt werden müssten. Obwohl die Zahl der Aussteller zufriedenstellend war, wurde deutlich, dass immer weniger luxemburgische Betriebe aus der freien Wirtschaft an der Ausstellung teilnahmen. Interessiert zeigten sich jedoch immer mehr Betriebe aus den Bereichen Soziales und Gesundheit, welche jedoch keine echten Gewerbe treibenden Betriebe sind.

Die Organisation der DEULUX-Ausstellungen lag, unter Verantwortung der jeweiligen Gemeinden, bei Beamten sowie bei freiwilligen Helfern, welche in ihrer Freizeit die Ausstellungen organisierten. Hinsichtlich Ausstellungskonzept vergaß man auch enger mit den Betrieben zusammen zu arbeiten.   

Gähnende Leere statt DEULUX?Des Weiteren wurde in den vergangenen Jahren vermisst, ein neues Konzept für die DEULUX vorzulegen, und dies obwohl schon seit mehr als einem Jahrzehnt auf Vorschlag der Verbandsgemeinde Trier-Land eine „DEULUX-Gesellschaft“ gegründet werden sollte. Es war geplant diese mit den nötigen finanziellen Mitteln auszustatten, um entweder organisierendes Personal einzustellen oder die Organisation an ein professionelles Unternehmen auszulagern.

Der Schöffenrat der Gemeinde Mertert hat diese wertvolle Idee nie aufgegriffen und steht nun, größtenteils selbstverschuldet, vor einem Scherbenhaufen. Diese kurzfristige Absage ist nach Ansicht der DP nichts weiter als die logische Konsequenz des Zögerns des Schöffenrats, ein neues Konzept für eine moderne, zeitgemäße DEULUX vorzulegen.

Die DP fordert deshalb den Schöffenrat auf, in Zusammenarbeit mit der VG Trier-Land und der Gewerbevertreter, schnellstens ein solches Konzept auszuarbeiten, damit die DEULUX weiterhin eine Zukunft hat.

In diesem Zusammenhang bedauert die Demokratische Partei, dass die von ihr geforderte Schaffung einer „kommunalen Kommission zur Entwicklung und Förderung der lokalen Wirtschaft“ von der lokalen LSAP-CSV-Mehrheit im Gemeinderat abgelehnt wurde. Dass eine solche Kommission im Dossier DEULUX von Nutzen sein könnte, steht für die DP außer Frage.

 

'Nein' zur Erweiterung der Tankkapazitäten im Merterter Hafen - 'Ja' zum baldigen Kläranlagenbau!

Nachdem vor Monaten anklang, die Tanklager in Bartringen vor 2012 zu schliessen, wird nach Alternativen zur Lagerung der nationalen Reserven für Erdölprodukte gesucht. Es ist geplant, drei weitere Tanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 60 Millionen Litern auf dem Gelände des Merterter Moselhafens zu errichten, d.h. die aktuellen Kapazitäten dort zu verdoppeln.
Die DP Mertert-Wasserbillig befürchtet, dass die betroffenen Kommunalpolitiker vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Oder wie soll man die Aussagen des Innenministers interpretieren, für den die gut ausgerüsteten Feuerwehr- und Zivilschutzdienste im neuen Einsatzzentrum Mertert als Argument für dieses Vorhaben herhalten müssen.
Wir verstehen, daß bei einer Nichtverlängerung der Betriebsgenehmigung in Bartringen anderswo nach neuen Lagerstätten gesucht werden muß und daß dabei die nationale Solidarität gefragt ist. Wir weisen jedoch daraufhin, daß die Einwohner der Gemeinde Mertert bereits jetzt tagtäglich unter Staus, Lärm und Abgasen leiden. Die Negativfolgen des Tanktourismus und des Transitverkehrs mindern die Attraktivität unserer Gemeinde. Aus diesen Gründen sind wir gegen einen Ausbau des bestehenden Tanklagers, welches weitere Unannehmlichkeiten und Gefahren für die beiden luxemburgischen Gemeinden Mertert und Grevenmacher sowie für die deutsche Gemeinde Temmels mit sich bringen.
Die DP Mertert-Wasserbillig wundert sich ebenfalls, dass die gesamten nationalen Reserven in Zukunft an einer einzigen Stätte gelagert werden sollen, was aus Sicherheits- und Strategiegründen überaus bedenklich ist. Ebenso sprechen landesplanerische Leitziele eher für eine Aufteilung auf mehrere Orte.
Da die Einwohner der Gemeinde Mertert bereits jetzt täglich einen überdurchschnittlichen Tribut an die nationale Solidarität zahlen, sollte man anderswo nach besseren Alternativen, d.h. nach verschiedenen Terrains für mehrere kleinere Lager, zu suchen. Mittelfristig sollten unsere Landespolitiker - im Sinne der viel gepriesenen Nachhaltigkeit - jedoch versuchen, sich nach und nach vom Tanktourismus zu verabschieden.
Viel dringlicher und wichtiger für die Ostgemeinden ist es, die seit Jahrzenten versprochene und immer wieder an anderen Stellen geplante Moselkläranlage endlich zu bauen. Nachdem die Regierung den Standort im Merterter Hafen festgelegt hat, warten wir auf denen Bau dieser Anlage, welche überaus wichtig für den Gewässer- und allgemeinen Umweltschutz ist. Es darf nicht mehr allzu lang gewartet werden: die europäische Wasserrahmenrichtlinie verbietet ab 2010 die finanzielle Bezuschussung des Staates, welche sich zurzeit noch auf rund 90% beläuft. In Zeiten knapper Finanzen sollte man die Kommunen nicht im Regen stehen lassen!
 

Ist Luftverschmutzung „d’utilité publique“?

Ende Januar 2006 beschloss der Gemeinderat Mertert einstimmig, eine Taxe von 1 Cent pro Liter auf dem auf Gemeindeterritorium getankten Treibstoff einzuführen. Gleichzeitig stimmten ebenfalls die Gemeinderäte aus Roeser und Mamer, welche ebenfalls zu den sogenannten Tankstellengemeinden zählen, eine gleiche kommunale Abgabe. Da in der luxemburgischen Verfassung die Steuerautonomie der Gemeinden festgeschrieben ist, hofften die Gemeindevertreter, daß diese Taxe von der Oberbehörde genehmigt werden würde.

Grund für diese eigentlich ungewöhnliche Gemeinschaftsaktion war, daß die drei Gemeinden (wie einige andere auch) nur indirekt einen finanziellen und wirtschaftlichen Vorteil vom erhöhten Verkehrsaufkommen haben und dass der Hauptnutzniesser des Tanktourismus der luxemburgische Staat ist.

Die Einwohner dieser Kommunen hingegen leiden unter den regelmässigen Staus, dem zunehmenden Lastwagenverkehr, der Verschlechterung der Lebensqualität und der Verringerung der Attraktivität ihrer Dörfer. Hinzu kommt, daß durch die erhöhte Unfallgefahr der kommunale Aufwand für die Ausstattung effizienter Feuerwehr- und Rettungsdienste in diesen Gemeinden sehr viel größer ist. Kurz gesagt: die Gemeinden appellierten an den luxemburgischen Staat, im Sinne der nationalen Solidarität, gerechter am erwirtschaften Reichtum beteiligt zu werden. Erinnern wir, daß die durch den Tanktourismus erhobenen Akzisen weit mehr als eine Milliarde Euro (!) pro Jahr ausmachen.

Vor ein paar Wochen kam nun, was sich die realistischsten Lokalpolitiker in den drei Gemeinden zwar vielleicht erwartet, jedoch nicht erhofft hatten. Durch einen grossherzoglichen Erlass (was an sich auch recht ungewöhnlich ist) wurden die kommunalen Taxen abgelehnt, da diese nicht „d’utilité publique“ seien. Die Gemeiden mussten sich damit abfinden, daß aus der in ihren Augen gerechten Besteuerung nach dem Verursacherprinzip nichts werden wird, und auch ihre jeweiligen Rechtsberater kaum Chancen für eine Anfechtung der Entscheidung sahen.

Jetzt, Ende November 2007, legte der Merterter Schöffenrat dem Gemeinderat ein Abschlussbericht einer Luftanalyse vor, welche zwischen November 2006 und Mai 2007 an 15 Messpunkten in Mertert und Wasserbillig durchgeführt wurde. Diese Analyse belegt zwar einerseits, daß der Benzolgehalt in der Luft unter der EU-Richtlinie liegt, andererseits wird der europaweit geltende Grenzwert für Stickstoffdioxidausstösse teilweise kräftig überschritten. Nun hat man es schwarz auf weiss: der Tanktourismus, mit seinen rund 18000 Kraftfahrzeugbewegungen im Ortszentrum von Wasserbillig, hat Ausmasse erreicht, welche nicht nur für den einzelnen Bürger unerträglich werden, sondern auch gesundheitliche Gefahren mit sich bringen.

Und dabei verdient der luxemburgische Staat sich leicht eine goldene Nase, aber auf gesundheitliche Kosten seiner eigenen Einwohner. Ist das vielleicht „d’utilité publique“?

Vor den Kommunalwahlen 2005 flog ein Propagandablatt in Hochglanzpapier in die Briefkästen: die LSAP-Kandidaten tönten nach einer Unterredung mit Minister Lux, daß dieser sich der bestehenden Probleme annehmen würde. Als Umweltminister, welcher sich dem Umwelt- und Klimaschutz verschrieben hat? Oder doch als Transportminister, welcher den weiteren Ausbau des Tankstellennetzes an den Autobahnen propagiert? Fakt ist, daß sich die Lage in und um Wasserbillig in den letzten Monaten, trotz der massiven Treibstoffpreiserhöhungen, weiter verschlechtert hat und daß Herr Lux – und das muß man klar und deutlich sagen – trotz vollmundiger Versprechen, gänzlich untätig geblieben ist.

Es ist klar, daß man den Verkehr und den Tanktourismus nicht von heute auf morgen abschaffen kann. Das kann und verlangt niemand. Auch sollte es in Zukunft immer noch möglich sein, sein Geld mit dem Grenzhandel zu verdienen, jedoch in einem strenger regulierten Rahmen und im Sinne der Mehrheit der Ortseinwohner.

Was kann und müsste man also tun, um die Situation wenigstens zu entschärfen? Der Staat - in konsequenter Zusammenarbeit mit der Gemeinde - ist gefordert, schnellstens die dringend notwendigen Schritte einzuleiten, um im Sinne der viel gepriesenen nachhaltigen Entwicklung und des qualitativen Wachstums zu handeln:

  • die noch immer unterbesetzten Polizeidienststellen müssten aufgestockt werden,
  • der Lastwagen-Transitverkehr, welcher eigentlich die Autobahn nicht verlassen dürfte, müßte öfters und schärfer kontrolliert werden,
  • die Strafen bei Zuwiderhandeln der Vorschriften müssten unbedingt erhöht werden, damit sich das eigentlich unerlaubte Tanken auch wirklich nicht mehr lohnt,
  • der Neubau, Ausbau und Umbau von Tankstellen und dazugehörenden Geschäften sollte verhindert werden,
  • der mancherorts an Prostitution erinnernde Tanktourismus, unter dem wählende Bürger leiden, sollte mittelfristig einem ökologisch und sozial vertretbaren Handel weichen.

Falls das nicht schnellstens geschieht, wird der mündige Bürger 2009 dafür sorgen, daß ein Mentalitätswechsel kommen wird. Mit welchen Parteien, das steht noch in den Sternen…

 Fränk Hansen
DP-Gemeinderat
Wasserbillig  

 

Stellungnahme Budget 2008

Vor einem Jahr hat die DP aus Solidarität und Verantwortungsgefühl den kommunalen Haushalt pro 2007 mit gestimmt, weil beschlossen wurde, die Handbremse zu ziehen und die Ausgaben im Griff zu behalten. Jetzt gilt es, die Ansprüche und die Wirklichkeit zu vergleichen, und eine Bilanz zu ziehen.

Ohne vermessen zu sein, kann man behaupten, dass 2007 nicht nur die Uhren im Wasserbilliger Kulturzentrum still standen. Geplant waren Investitionen über bescheidene 3.57 Mio im Jahr 2007, verarbeitet wurden von dieser Summe jedoch nur 40%, also 1.438 Mio Euro, d.h. so wenig wie schon lange nicht mehr. Deshalb kann man auch das Jahr 2007 mit einem Boni abschliessen, welches in dieser Höhe nicht vorherzusehen war. Auf dieses Boni sollte man aber auch nicht allzu stolz sein, da es nur wiederspiegele, daß die im Konsens aller Parteien vorgesehenen Arbeiten nicht oder nur teilweise realisiert wurden.

So habe man z.B. 970000 € für die Um- und Ausbauarbeiten des Muselheem vorgesehen, welche seit 2005 schon laufen. Schlussendlich sind aber nur 155000 Euro verarbeitet worden, und die Fertigstellung ist bis auf weiteres in Verzug geraten. So sind auch z.B. die Bestandsaufnahmen und Analysen im Bereich des Kanalnetzes nicht so fortgeführt worden, wie vorgesehen, die Duschen in der Merterter Schule nicht instandgesetzt worden usw und so fort.

Unter dem weihnachtlichem Motto ‚Alle Jahre wieder’ findet man nun schon seit Jahren immer wieder geplante Ausgaben im Budget, welche jedoch bis jetzt nicht getätigt wurden: Maison relais, Jugendforum, Hochwasserschutz, Abwasserkollektor am Bahnhof Wasserbillig, Ankauf einer Konzession für die Festsäle, Ponton Marie-Astrid (décision principe 2001), Einstellung eines ‚agent municipal’, Parking im Dorfzentrum Mertert (seit 1999 im Budget) und Auffangparking bei der Löwener Mühle, Erneuerung Cité Cerabati usw.

Das alles sind von der Mehrheit seit Jahren versprochene Vorhaben, von denen der Bürger jedoch noch nichts sieht. Auch warten wir noch immer auf die Fertigstellung verschiedener Investitionen im Wasserbilliger Festsaal wie z.B. die Bühnenerneuerung mit neuem Vorhang, einen Schallschutz im und um den gleichen Festsaal, wie er vor Jahren versprochen wurde sowie eine neue, moderne Beleuchtung.

Auch müsste man endlich eine Bestandsaufnahme der Strasseninfrastruktur vornehmen und einen längerfristigen Investitionsplan in die Strasseninfrastruktur festlegen. Immer noch warten eine Menge Einwohner auf die Weiterverlegung des Erdgasnetzes, das helfen würde, die Schadstoffemissionen der Privathaushalte zu verringern.

Da wir die Situation im Zusammenhang des Tanktourismus kennen und die Einwohner immer mehr die Nase voll davon haben, gilt es, im Umwelt-, Innen-, Finanz- und Gesundheitsministerium vorzusprechen, damit mittelfristig Abhilfe geschaffen werden kann. Falls die staatliche Stellen neue Verkehrs- und Schadstoffmessungen verlangen, sollte der Staat diese finanzieren. Es ist in unseren Augen nicht die Aufgabe der Gemeinde. Der Schöffenrat ist nun gefordert, endlich etwas zu unternehmen und nicht mehr länger eine ohnmächtige und defätistische Haltung einzunehmen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, bei den Parteikollegen und Ministern vorzusprechen, und nicht bis zu den letzten zwei Wochen vor den nächsten Wahlen, so wie es 2005 geschehen ist, zu warten. Übrigens ist auch seitdem noch nichts Konkretes erfolgt, was die Verkehrssituation in und um Wasserbillig und Mertert entschärft hätte.

2008 sollen nun jene Arbeiten durchgeführt werden, welche grösstenteils 2007 und vorher vorgesehen waren. Ein kostbares Jahr ging verloren und wichtige weitere Ausgaben stehen ins Haus, wie z.B. die Beteiligung am Centre intégré in Grevenmacher oder der Bau der Kläranlage. Wie die Finanzierung hierfür aussieht, steht noch in den Sternen.

Mehr denn je sollte man deshalb versuchen, die Finanzen im Auge zu behalten, um nicht wieder die Fehler von Anfang des Jahrzents zu wiederholen. 2008 rechnet man mit rund 7% mehr ordentlichen Einnahmen als 2006, dem gegenüber stehen jedoch 14% mehr ordentliche Ausgaben. Der Investitionsspielraum wird durch das allzu schnelle Anwachsen der laufenden Ausgaben stark begrenzt, deshalb gilt es, so schnell wie möglich den rapiden Anstieg der Ausgaben stärker einzugrenzen.

Hier gilt es besonders die stets steigenden, teilweise nicht nachvollziehbaren Informatikausgaben in den Griff zu bekommen (2008: über 230000 € an laufenden Kosten) und die Personalkosten soweit wie möglich zu begrenzen. Hier denken wir besonders an die Kosten im Unterrichtswesen, die durch das Team-Teaching in die Höhe geschnellt sind, in den paraschulischen Infrastrukturen (Kuebekescht) sowie an die Lohn- und Betriebskosten der kommunalen Putzdienste denken. Bei den letzteren sollte man versuchen, in Zukunft mehr als bisher auf Privatunternehmen zurückzugreifen, welche flexibler und billiger sind als das gemeindeeigene Personal. Deshalb sollte man jenes Personal, welches den Gemeindedienst verlässt, nicht mehr durch neues Gemeindepersonal ersetzen, sondern die Putzdienste weitestgehendst ausgliedern, wie es bereits im Précoce in Wasserbillig und im Centre d’intervention in Mertert geschehen ist.

Uns fehlt weiterhin

  • ein Gesamtkonzept für die kommunalen Gebäude in der rue St.Martin,
  • die Instandsetzung aller öffentlichen Toiletten, welche immer noch ein schlechtes Licht auf die Gemeinde werfen,
  • eine sachliche und moderne Informationspolitik mit einer neugestalteten Homepage und online-Informationen mit interaktiven Möglichkeiten,
  • eine betriebsfreundlichere Politik, welche es erlaubt, daß auch in Zukunft noch Geld in unserer Gemeinde verdient und Arbeitsplätze geschaffen werden können,
  • der Wille des Schöffenrats, seit Jahren ausstehende Subsidien beim Staat einzuklagen.

Auch sollte der Schöffenrat sich einmal konkrete Gedanken darüber machen, was die Grundaufgaben der Gemeinden sind, welche durch das Gesetz vorgesehen sind und welche Aufgaben fakultativ sind.

2008 ist mit einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums zu rechnen, was seine Auswirkung auf die Gewerbesteuer und die dotation de l’Etat haben wird. Auch muß man noch mit einer weiteren Zinserhöhung rechnen, was sich dann negativ auf die kommunale Schuld auswirken wird. Deshalb sollte man nicht allzu optimistisch sein und kritisch jede Ausgabe, besonders die laufenden Ausgaben, welche bekanntlich oft eine Eigendynamik entwickeln, hinterfragen und im Auge behalten.

Der Schöffenrat und die Ratsmehrheit dürfen sich deshalb auch 2008 auf eine wachsame DP verlassen, welche kritisch-konstruktiv und verantwortungsvoll ihre Oppositionsarbeit übernehmen wird.

 

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  Letztes Update: 17/08/10

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